Allgemeine Informationen


Öffentlich-rechtlich, Kommunal
Nichtwohngebäude
GASAG Solution Plus GmbH
Optimierung Energie-Erzeugung
Nutzenergielieferung (Energieliefer-Contracting, Wärmelieferung)
2.300.000 € Investition
15 Jahre Laufzeit
Kunde

Stadt Hemer

Kontakt:

Herr Diaz-Borrego 02372551136 J.M.Diaz-Borrego@hemer.de

Energiedienstleister

GASAG Solution Plus GmbH

Kontakt:

Herr Bünker Leiter Projektentwicklung 02054/9695438 abuenker@gasag.de

Projektentwicker

GERTEC GmbH Ingenieurgesellschaft

Kontakt:

Herr Klaus Kottsieper Prokurist 0201/24564-53 klaus.kottsieper@gertec.de

Wirkungen


Vorher-Nachher-Vergleich Gesamtprojekt


10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
4% Kostenersparnis 36.5% Energieersparnis
2017
2018
Energie- und Projektkosten
251.000 €/Jahr
Kostenersparnis 4% / Jahr 165.000 €/ Vertragslaufzeit
240.000 €/Jahr
251.000 €/Jahr
Energiekostenersparnis 4% / Jahr 165.000 €/ Vertragslaufzeit
240.000 €/Jahr
Energieverbrauch / Co2
1.215.000 kWh th/Jahr
Wärmeverbrauch-Reduktion (Endenergie) 0% / Jahr 0.000 kWh th/ Vertragslaufzeit
1.215.000 kWh th/Jahr
1.156.000 kWh el/Jahr
Stromverbrauch-Reduktion (Endenergie) 73% / Jahr 12.735.000 kWh el/ Vertragslaufzeit
307.000 kWh el/Jahr
CO2 Einsparung
862 t pro Jahr
12.930 t pro Vertragslaufzeit
Technische Daten
Energieträger
Vorher:
  • Strom
Nachher:
  • Erdgas
  • Holz
Technikdaten

Vorher:

280 Nachtspeicheröfen

Nachher:

1 Grundlast-BHKW (50kW el/84kW th) 1 Holzpellet-Kessel (90kW th) 3 Spitzenlast-Gaskessel á 365kW th (insgesamt 1.095 kW th)

Maßnahmen-Überblick


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Blockheizkraftwerk (BHKW)

Leistung: 50 kW elektrisch und 84 kW thermisch Wirkungsgrad 92%

Holzheizung mit folgendem Brennstoff

Holzpellets, Leistung 90 kW thermisch mit 88% Wirkungsgrad

Meinung des Kunden


 

"Wir zahlen jetzt zwischen 235.000 bis 245.000 Euro pro Jahr für die Wärme abhängig von den Verbrauchswerten. Das ist für uns immer noch günstiger, als wenn wir die ganze Investition selbst getätigt hätten."

Michael Heilmann Bürgermeister

Motivation Neben der Energie(-Kosten)einsparung


  • Klimaschutz: Reduktion von Energieverbrauch in Liegenschaften der Stadt von 2008-2020 um mind. 15 Prozent
  • Erhöhte Energiepreissicherheit:

Motive für Energieeffizienzdienstleistung


  • Finanzaufwand
  • Projektumsetzungsrisiko
  • Technisches Risiko
  • Wirtschaftliches Risiko
  • Externes Know-How
  • Externe Projekterfahrung

Leistungsbestandteile


keine Details

keine Details

  • Demontage Altanlage
  • Einbau / Montage Neuanlage
  • Einregulierung Neuanlage
  • Energieeinkauf
  • Instandsetzung
  • Monitoring
  • Wartung / Inspektion

Projektbeschreibung


Situation vorher: 

Die sanierungsbedürftige Wärmetechnik (hier: 70er Jahre Nachtspeicheröfen) verursachte hohe Wärmebereitstellungskosten von rund 22ct/kWh. Die notwendigen Investitionskosten von über 2 Mio. Euro konnte die Stadt als Liegenschaftseigentümer nicht schultern.


Situation nachher:

Die neue Wärme-Technik (Kombination von 3 Wärmeerzeuger-Arten und Nahwärmenetz) führt trotz eingerechnetem Investitionskapital zu veringerten jährlichen Gesamtkosten von ca. 11.000 Euro p.a. Die aufwändigen technischen Arbeiten konnten dennoch zum großen Teil im laufenden Schul-Betrieb durchgeführt werden.


Die CO2-Einsparung ist beeindruckend und errechnet sich zu 99 Prozent.

Zu dieser überraschend hohen Einsparung kommt es aufgrund der  vorangegangen Beheizung der Schule mit Mittellast-Strom, dem ein  Emissionsfaktor in Höhe von 789 g/kWh und damit der dreifache Wert einer  mit Gas beheizten Schule zuzuschreiben ist. Letztere wäre nämlich mit  einen Emissionsfaktor von rund 220 g/kWh zu bewerten.

Seit der Sanierung wird das BHKW in der Grundlast mit knapp 7.000 h/a  betrieben. Hierfür wird zwar Gas verbraucht, aber gleichzeitig auch  Strom erzeugt, wodurch anderer Kraftwerksstrom nicht bezogen werden  muss. Diese CO2-Gutschrift liegt bei rund 275 t/a. Der  Holzpelletkessel ergänzt das BHKW mit rund 5.000 Betriebsstunden im Jahr  und erzeugt fast 500.000 kWh/a. Die mit der Pelletanlage verbundenen CO2-Emissionen  betragen rund 14 t/a. Der Gas-Spitzenlastkessel wird nur wenige Stunden  gebraucht, seine Emissionen liegen daher bei nur 36 t/a. Aus all diesen Einzelpunkten ergeben sich eine resultierende CO2-Emission von rund 11 t/a und damit eine Einsparung von rund 99 Prozent gegenüber den ursprünglichen Emissionen von 873 t/a.

Neben den ökologischen und ökonomischen Verbesserungen erhielt das  Schulzentrum so ein Heizsystem, das viel besser regelbar ist, sodass die  Schülerinnen und Schüler bei Wetterwechseln nicht im Kalten sitzen oder Schwitzen und so ein gutes Lernklima vorfinden können.ff


Ablauf:

Vorbereitungen und Ausschreibung durch Planungsbüro

31.05.2016 VOL-Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

14.12.2016 Auftragsvergabe

2017 Installations- und Bauarbeiten

04.10.2017 Beginn provisorischer Wärmeversorgung

03.11.2017 Beginn vertraglicher Wärmelieferung